
Diskutierten in Märwil aktuelle Themen der Land- und Ernährungswirtschaft: Johann N. Schneider-Ammann, Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD), Andi Schmal, Geschäftsleiter der frifag märwil ag, Manfred Bötsch, Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW), und Valentin Stöckli, Verwaltungsratspräsident der frifag märwil ag
Kürzlich trafen sich Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD) Johann N. Schneider-Ammann und Manfred Bötsch, Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW), am Hauptsitz der frifag märwil ag in Märwil. Mit Verwaltungsratspräsident Valentin Stöckli und Geschäftsleiter Andi Schmal
diskutierten sie aktuelle Fragen zur Land- und Ernährungswirtschaft.
Anlass für den Besuch war die Ostschweiz-Tour des Bundesrats zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch mit Akteuren aus der Land- und Ernährungswirtschaft über aktuelle Themen in der Agrarpolitik wie eine sichere Nahrungsmittelproduktion, die effiziente Nutzung der Ressourcen sowie insbesondere das Unternehmertum in der Land- und Ernährungswirtschaft.
Enge Zusammenarbeit mit Schweizer Bauern
Die frifag märwil ag ist immer am Puls der Landwirte, denn in den Produktionsprozess eng eingebunden sind Brütereien und Aufzuchtbetriebe auf Schweizer Bauernhöfen, die nach Richtlinien für den ökologischen Leistungsnachweis (ÖLN) bewirtschaftet werden. Betriebseigene Spezialisten und Tierärzte unterstützen die Bauern bei der Aufzucht und Tierhaltung. «So stehen wir immer in engem Kontakt mit unseren Partnern und wissen mit Sicherheit, dass unser Geflügel artgerecht und gesund aufwächst», sagt Schmal.
Grosse Wertschöpfung in Produktionskette
Die Wertschöpfung in der Produktionskette ist gross: Vom eigens durch das Mutterhaus, der Obermühle Boswil, zusammengestellten Futtermischung über die tierfreundliche Aufzucht und die Verarbeitung des Geflügelfleischs im eigenen Märwiler Produktionsbetrieb bis hin zur Auslieferung der Produkte liegen alle Produktionsschritte in den Händen der frifag märwil ag. Interne und externen Kontrollen sowie die Rückverfolgbarkeit vom verpackten Endprodukt bis zum Küken garantieren einwandfreie Qualität. «Zum Wohl der Konsumenten und der Tiere modernisieren wir unsere Betriebe laufend», so Stöckli.
Schneider-Ammann, dem eine nachhaltige und tierfreundliche land- und Ernährungswirtschaft sehr am Herzen liegt, begrüsst diese breit abgestützte Qualitätsstrategie. Nur mit wettbewerbsfähigen Produkten habe die Schweiz eine Chance, in den immer offeneren Märkten zu bestehen.
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